FRATELLI RABINO Nebbiolo D’Alba DOC

Nebbiolo D'Alba
Nebbiolo D’Alba

Krasse Farbe, oder?

Aber Grüß Gott liebe Leserinnen und Leser erst einmal,

heute trinken wir einen Nebbiolo D’Alba. Das ist, wie der Name schon sagt, ein Wein aus der roten Rebsorte Nebbiolo aus Alba im Piemont. Man könnte nun denken, dass der Nebbiolo D’Alba den weltbekannten Weinen Barolo und Barbaresco ähnlich ist… die Vermutung liegt ja nahe: Alle Weine kommen aus dem Piemont und werden sortenrein aus Nebbiolo gekeltert. Nichtsdestotrotz ist der Nebbiolo D’Alba kein schwerer Rotwein, im Gegensatz zu seinen beiden „Verwandten“ – er ist weniger intensiv und kann früher getrunken werden. Und das machen wir jetzt auch 🙂

Fratelli Rabino

Nebbiolo D’Alba DOC
Azienda Agricola
Fratelli Rabino di Rabino Andrea
Santa Vittoria d’Alba – Italia

Associazione „Suolo e Salute“ Italy
Vino certificato secondo DTP
Vite e Vino
Passione & Ragione

Vendemmia 2014

Imbottigliato all’origine dall’Azienda Agricola
F.LLI RABINO die Rabino Andrea

75 cl Prodotto in Italia 14% vol

Gekauft bei Vino Fontana.

Den Nebbiolo D’Alba habe ich blindverkostet, das heißt, ich habe ihn zuerst aus einem schwarzen Glas getrunken und so Geruch und Geschmack getestet, und erst danach, zum beurteilen der Farbe etc., in ein normales Glas geschenkt.

Granatapfel – das ist die Frucht, die diesen Wein am besten beschreibt!

Im Glas rieche ich rote Johannisbeere, Früchtetee, Brombeerkuchen, Amarenakirschen, Kirschen, Cranberrysirup, Orange, Grapefruit, Gojibeeren, Sanddorn, Moltebeermarmelade und natürlich Granatapfel. Aber auch Waldboden, Leder, Alkohol, Rinde, warmes Holz und schwarzen Pfeffer. Irgendwie riecht der Wein leicht und rot…

Über dem Glas finde ich Leder, Kirsche, Brombeere, kandierte Orangen, Vanille, Walderdbeeren und getrocknete rote Beeren. Und: Granatapfel.

Ich schmecke: sauer, Tannine, herb, flüssig, Alkohol, Holz, Rum. Nach längerem Beißen kommen Pflaume, rote und schwarze Johannisbeere, brauner Zucker, Orange und Kirschsaft dazu. Und – dreimal dürfen Sie raten… richtig: Granatapfel.

Der Abgang ist lang und schmeckt säuerlich nach Tanninen, Brombeeren, Orangenschale, Cranberry und ganz lang nach Granatapfel. Beim Riechen durch den Mund finde ich Alkohol, Holz, Cognac, Karamell, Tannin und rote Johannisbeeren.

Nun schenke ich in ein normales Glas: Der Wein ist klar und hellrot und geht über orange ins Beige. Er zieht viele, langsame Schlieren, die flache Bögen bilden.

Der Naturkorken, der die olivgrüne Flasche mit Prägung und ohne Schultern verschlossen hat, riecht nach ziemlich viel! Kork, süß, Zuckerrohr und Holz.

Wie gesagt: Ein Wein, der an seine großen Verwandten erinnern lässt, jedoch weit weniger tief und dafür „jünger“ schmeckt.

Beste Grüße

Michael

 

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