Und er nahm den Kelch – Wein im Neuen Testament

Grüß Gott,

nachdem wir uns neulich mit „Wein im Alten Testament“ beschäftigt haben, wollen wir uns nun dem Neuen Testament widmen. Auch im Leben und Sterben Jesu spielt der Wein eine wichtige Rolle – als Symbol für das Leben (mit seinen schönen Seiten), wie auch als Symbol für das Leid und – farblich auch passend – für Blut.

Regent Weinbau Weingärtner-Pfister

Hier seien nun drei von ganz, ganz vielen Bibelstellen zitiert: Das letzte Abendmahl, die Hochzeit von Kana und das Gleichnis vom Weinstock.

  • Lukas 22
    14 
    Als die Stunde gekommen war, begab er sich mit den Aposteln zu Tisch.
    15 Und er sagte zu ihnen: Ich habe mich sehr danach gesehnt, vor meinem Leiden dieses Paschamahl mit euch zu essen.
    16 Denn ich sage euch: Ich werde es nicht mehr essen, bis das Mahl seine Erfüllung findet im Reich Gottes.
    17 Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet und sagte: Nehmt den Wein und verteilt ihn untereinander!
    18 Denn ich sage euch: Von nun an werde ich nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes kommt.
    19 Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!
    20 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

  • Johannes 2
    2
    Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei.
    Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.
    Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
    Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
    Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!
    Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter.
    Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand.
    Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm.
    Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen
    10 und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.
    11 So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.

  • Johannes 15
    Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer.
    Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
    Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.
    Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
    Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
    Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen.
    Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
    Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Wir sehen also, wie Wein im Neuen Testament für Lebensfreude (Hochzeit) steht, Jesu erstes Wunder ist, als Symbol für sein Blut und damit für seinen Tod steht und der Rebstock selbst eine Parabel für Jesus ist, da er, der Weinstock, die Erde mit dem Menschen verbindet, so wie Jesus das Reich Gottes mit dem Menschen.

Mit besinnlichen Grüßen

Michael

3 Gedanken zu “Und er nahm den Kelch – Wein im Neuen Testament

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