Fledermaus die Zweite

Grüß Gott,

vor über einem Jahr habe ich diesen Wein – einen FLEDERMAUSWEIN – schon einmal verkostet. Wenn Sie sich fragen, ob es sinnvoll ist, den gleichen Wein öfters zu probieren, lautet die Antwort: Ja. Warum das so ist, können Sie hier nachlesen^^ In diesem Falle wollte ich schauen, wie sich der Wein entwickelt – insbesondere, weil er unfiltriert abgefüllt wurde.

FLEDERMAUS 2015

[Wahnsinnig putziges Bild einer Fledermaus^^]

spontan vergoren und unfiltriert & ungeschwefelt
Der Weinberg für diesen Wein wird mit dem Guano regionaler Fledermauskolonien gedüngt. Fledermauskästen bieten den nächtlichen Insektenjägern Unterschlupf. Ein Teil des Erlöses unterstützt das Artenschutzprojekt „Graues Langohr“ des LBV.

Enthält Sulfite – Deutscher Landwein Main – Abfüller: Bernhard Völker OHG – D-97318 Kitzingen

2 Naturkinder Wine Making Project – 0,75L – 11,5% VOL – http://www.2naturkinder.de – LBV

Der Wein ist klar und strohgelb bis beige. Er ist ganz leicht und zieht ganz wenige Schlieren in meinem Glas. Unten in der Flasche hat sich dagegen ganz viel Satz und auch etwas Weinstein abgesetzt.

Fledermaus Zwei Naturkinder
Fledermaus Zwei Naturkinder

Im Glas riecht der Wein eher nach Traubensaft oder Apfelsaft denn nach „typischem“ Wein. Es mischen sich Mineralien, Zitronenbonbons, frische Trauben und Kakis dazu. Evtl. muss ich ganz kurz an Apfelessig denken. Über dem Glas finde ich Apfelwein, Zitronensaft und grünen Apfel. Ich denke an Puder, an Sonnenblumen, Limoncello und Blumenwiese bzw. Würzbüschel.

Die frische Säure des flüssigen und tanninlosen Weins überrascht mich etwas, passt aber sehr gut zum Charakter des Fledermausweins. Eine Erinnerung an unreife Zwetschgen habe ich sowohl im Abgang als auch beim Sprudeln. Bei ersterem mit einer leicht metallischen Note.

Allen, denen 08/15-Wein nicht schmeckt oder die gerne Weine mit mehr Charakter mögen, sei dieser hier ans Herz gelegt. Außerdem tut man damit noch etwas gutes für unsere Natur – was mir auch persönlich sehr am Herzen liegt. Zu guter Letzt möchte ich noch sagen, dass es wirklich erstaunlich ist, wie sich der Wein verändert hat, wenn ich mir jetzt den Post von vor gut einem Jahr noch einmal durchlese^^

Viele Grüße

Michael

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