Vinessio Weinmesse Fürth 2018

Guten Abend,

letzten Sonntag durfte ich die Weinmesse „Vinessio“ in Fürth besuchen. Für die freie Eintrittskarte, die mir zum Bloggen zur Verfügung gestellt wurde, bedanke ich mich ganz ❤️-lich beim Veranstalter der Messe, der assessio GmbH. Anbei finden Sie einen kleinen Bericht meiner Eindrücke und ein paar Fotos …

Die Vinessio war meine erste Weinmesse, die ich besucht habe, und dabei sind mir drei Punkte aufgefallen, warum ich die Messe toll fand. Die ersten beiden lassen sich dabei auch auf jeden Weinliebhaber, -kenner, -trinker übertragen.

  1. Ich konnte neue, das heißt für mich unbekannte, Weine kennenlernen. (Dazu mehr im nächsten Absatz ;-) )
    Ich kann Ihnen nur empfehlen, egal ob Sie sich gut mit Wein auskennen oder nicht, einmal so eine Weinmesse zu besuchen, da Sie dort die Möglichkeit haben, an jeder Ecke außergewöhnliche Weine zu versuchen. Echt super!
  2. Ich konnte Weine direkt miteinander vergleichen – so habe ich z. B. abwechselnd Rieslingweine aus verschiedenen Anbaugebieten probiert. Es ist immer wieder faszinierend, wie sehr das Terroir die Weine beeinflusst.
    Auch das will ich Ihnen ans Herz legen. Man hat selten die Möglichkeit, so viele Vergleichsverkostungen zu machen, ohne dass sie (z. B. in einem Weinseminar) vorgefertigt sind. Eben einfach nach Lust und Laune Weine vergleichen …
  3. Ich konnte mich und michaelmagwein.wordpress.com etwas bekannter machen. Der allererste Winzer, zu dem ich an den Stand trat, hat auf die Frage, ob ich als Weinblogger seinen Stand fotografieren darf, sehr ablehnend und ich möchte fast sagen, unfreundlich reagiert. Da dachte ich mir schon: „Oh oh, wenn das so weiter geht …“ :-( Aber so wie man den Tag nicht vor dem Abend loben soll, so soll man ihn auch nicht zu voreilig schlecht reden. Denn alle anderen Winzer und Stände auf der Messe waren überaus aufgeschlossen und freundlich. Sie erzählten mir gerne von ihrem Gut und ihren Weinen und informierten sich auch über meinen Blog :-) Eine klassische Win-Win-Situation also!

Nun möchte ich Sie aber auch an meinen oben erwähnten Entdeckungen teilhaben lassen. Hierbei stellt sich das Problem – das man auch vom Begrüßen wichtiger Persönlichkeiten kennt -, wo man anfangen und wo aufhören soll. Begrüßt man niemanden, ist es langweilig. Begrüßt man nur manche, fühlen sich andere übergangen. Begrüßt man alle, dauert es annähernd ewig. Und natürlich vergisst man doch immer irgendwen … Ich zeige Ihnen nun nur ein paar sehr wenige Entdeckungen und weise gleich darauf hin, dass diese Liste unvollständig ist und bitte gleichermaßen um Verzeihung, falls sich jemand vergessen fühlen sollte …

  • Den Uhudler von Gratl – der wirklich umwerfend nach Walderdbeeren schmeckt.
  • Die Strohweine und der Orange Wine vom Weingut Machalek aus Niederösterreich.
  • Ein Spätburgender aus Greding (in Mittelfranken an der Grenze zu Oberbayern) „Bleimer Schloß“

Daneben habe ich hauptsächlich trockene Silvaner- und Rieslingweine probiert, letztere überwiegend von der Mosel und erstere überwiegend aus Franken. Beides sehr gut^^

Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass es nicht nur Wein auf der Vinessio gab, sondern auch andere Feinkostartikel: Wildschwein- und Trüffelsalami, Eiskonfekt, Whisky, Kürbiskerne und vieles Weiteres mehr … jam jam …

Die Vinessio war meine erste Weinmesse – aber bestimmt nicht meine letzte. Und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr auch wieder auf die Vinessio fahren kann. Vielleicht sehen wir uns dann?!

Viele Grüße

Michael