Schneider BLACKprint 2017 – Belvini

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wenn Sie von einer Cuvée von Merlot, Cabernet Dorsa, Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch und Syrah hören, an was denken Sie da? Und vor allem: an welche Region? Ich hätte jedenfalls nicht an die Pfalz gedacht. Gerade deswegen bin ich sehr gespannt auf die Verkostung unseres heutigen Weines, den Schneider BLACK PRINT von 2017 (www.belvini.de/markus-schneider-black-print.html), der mir freundlicherweise kostenfrei von Belvini.de zum Verkosten und zum Bloggen zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit ❤️-lich bedanke.

Ich entkorke die Flasche, schnuppere an dem Naturkorken, denke dabei an warmes Holz und schenke mir ein. Beim Betrachten des klaren, samtigen Rotweins fällt mir die schwer zu beschreibende Farbe auf. Zuerst denke ich an brombeerfarben, aber dafür geht der Farbton zu wenig ins Blaue und ein wenig zu stark ins Orange. Nach einiger Suche habe ich nun herausgefunden, dass man diese Farbe wohl „Maulbeere“ nennt. Wie dem auch sei, geht die Farbe zum Rand hin ins Backsteinfarbene über, was mir gut gefällt. Nach dem Schwenken des Glases sehe ich viele Schlieren, die dicht an dicht, Eiszapfen an einer Regenrinne gleich, hinabfließen.

Das Bukett, das meine Nase tief im Glas findet, ist intensiv und enthält ein breites Spektrum von Eindrücken, die von Früchten wie Himbeere, Granatapfel und schwarzer Johannisbeere über Kräuter wie Lorbeer und Rosmarin bis hin zu Herzhaftem wie frisch gebratenem Rindfleisch und Maronen gehen. Dabei liegt im Hintergrund stets ein sanfter Duft von Waldboden und Kirschwasser. Über dem Glas kommt die Frucht stärker hervor, insbesondere Granatapfel, Blaubeere und Pflaume. Dazu kommen sowohl die intensive und sehr schmackhafte Würze des frisch gebratenen Rindfleisches als auch die Herbe von Radicchio und die exotische Süße von Vanilleschoten. Auch wenn sich diese Mischung vielleicht etwas wild anhören mag, ist sie in dieser Cuvée doch sehr harmonisch vereint.

Der Eindruck in meinem Mund ist zuerst stark geprägt von vielen, vielen angenehmen Tanninen, was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass ich den Wein vermutlich noch einige Zeit gelagert hätte, hätte ich ihn nicht schon aufgemacht. Sobald sich meine Zunge an die Tannine gewöhnt hat, kommt ein süßer und unglaublicher Himbeergeschmack mit einem Schuss Vanille heraus. Natürlich ist dann auch der Abgang lang, herb und gerbstoffreich mit dem Geschmack von Granatapfel, wobei ich letzteren zusammen mit Kirschwasser auch beim Durchsprudeln des Weines mit Luft finde.

Schneider
BLACK
PRINT
2017

PFALZ
Rotwein Cuvée
Deutscher Qualitätswein
Enthält Sulfite
Made in Germany
Markus Schneider, Ellerstadt
black-print .net
14,0%vol | 750 ml

https://www.belvini.de/markus-schneider-black-print.html

Ich mag die Pfalz sowohl landschaftlich als auch menschlich auch als in Hinblick auf den Wein unglaublich gerne. Und ich bin einmal mehr begeistert, was für Weine die Pfalz zustande bringt. Ich hätte bei einer Blindverkostung nicht gedacht, dass dieser Wein aus Deutschland kommt. Wow! Vielen Dank an Markus Schneider dafür, einen solchen Wein zu machen.

Viele Grüße

Michael