Buchvorstellung „Wein ist Kult!“ von Rudolf Nickenig, Deutsche Weinakademie

Guten Tag,

heute stelle ich Ihnen zur Abwechslung mal keinen Wein vor, sondern ein Buch. Dass Wein und Literatur gut zusammenpassen, muss ich Ihnen wahrscheinlich nicht erzählen, interessanter ist vielleicht die Tatsache, dass sowohl der Wein als auch das Buch in der Lehre des Hl. Benedikt von Nursia behandelt werden. Da wundert es also nicht sonderlich, dass in vielen Buchhandlungen heutzutage „Wein“ ein eigenes Genre ist. Das Buch, das ich Ihnen vorstellen will, ist aber kein „klassisches“ Weinbuch in dem Sinne, dass dort eine Weinregion, die gesamte Weinwelt, eine Rebsorte, das Winzerhandwerk o. Ä. beschrieben wird. Es behandelt vielmehr alle Schnittpunkte von Wein mit dem „normalen“ Leben. Das Buch „Wein ist Kult!“ wurde mir im Rahmen eines Produkttests kostenfrei von der Deutschen Weinakademie zur Besprechung und zum Bloggen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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Gedanken zur Fastenzeit

Grüß Gott,

der Fasching ist vorbei, die Fastenzeit beginnt. Heute Morgen habe ich ein bisschen durch die sozialen Medien gescrollt und dabei ist mir aufgefallen, dass es sehr viele Beiträge zur Fastenzeit gibt. Gefühlte 0,1% davon sind kirchlicher bzw. christlicher Natur, in weiteren 0,1% erzählen Leute, auf was sie verzichten wollen, und in 99,8% regen sich andere darüber auf, dass ihnen „immer“ und „überall“ von „allen“ erzählt wird, worauf diese verzichten (und dass sie, die 99,8%, deshalb erst recht nicht bei so einem Schmarrn mitmachen würden, weil sie es nicht nötig hätten). Mir drängt sich ja so ein bisschen der Gedanke auf, dass es sich eher um Neid handelt und darum, dass sich diese 99,8% darüber bewusst sind, dass sie es nicht schaffen würden, 40 Tage zu verzichten. Darum suchen sie sich lieber einen Grund, es nicht tun zu müssen, und beschimpfen die, die es eben doch schaffen – oder zumindest versuchen. Aber das ist nur so ein Gedanke … Mögen alle ihren Frieden finden.

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MOSCATEL DULCE SWEET SUESSWEIN la geria LANZAROTE

Guten Abend meine hochverehrten Leserinnen und Leser,

der vierte Wein meines Kanaren- und Madeiraurlaubs steht nun zur Verkostung an. Es ist ein Muskateller mit Malvasia von der mondlandschaft- und wüstenähnlichen Vulkaninsel Lanzarote. Die brennende, glutheiße Kanarensonne macht ihn zu einer Aprikosenmarmeladen- und Honig-Super-Bombe mit Rosen und Veilchen en masse; die Vulkane, die in den Jahren 1730 – 1736 sowie 1824 große Teile der Insel zerstörten, unsagbares Leid verursachten, über 400 Häuser, ja, ganze Dörfer unter sich begruben, geben dem Wein zwar durch das zurückgelassene Vulkangestein einen betörenden Charakter, aber auch eine historische, menschliche und tragische Facette, die meiner Meinung nach nicht vergessen werden darf.

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Über das Fasten

Guten Abend,

heute ist, wie Sie wahrscheinlich wissen, Aschermittwoch, der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern – die Sonntage darf man nicht mitrechnen. Keine Sorge, heuer faste ich nicht „Wein“, das heißt, Sie müssen nicht auf meine – wie immer spannenden und informativen – Beiträge verzichten, sondern können sich selbst etwas suchen, auf das Sie bewusst verzichten wollen.

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Weinprobe im Südpfalzweinberg 2018, Teil 1

Guten Tag,

am 29. September 2018 war – wie jedes Jahr – Michaeli, also mein Namenstag. Aber da war noch etwas … etwas ganz Besonderes: die kulinarische Weinprobe im Südpfalzweinberg. Wäre ich egoistisch, würde ich nicht darüber berichten, damit nicht noch mehr Weinliebhaber einen Run auf die eh schon raren Karten starten. Da ich aber nicht egoistisch bin und darüber hinaus das Projekt „Rebsortenarchiv“ im Südpfalzweinberg sehr unterstützenswert finde, berichte ich hier gerne von der Weinprobe und dem Drumherum mit einem einleitenden Beitrag. Wenn ich damit etwas Mund-zu-Mund-Propaganda für eine gute Sache machen kann, freut mich das umso mehr.

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#Foto Messwein

Markus 14,22-25

22Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib.
23Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus.
24Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.
25Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes.

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Fastenzeit

Guten Abend,

gestern, am Aschermittwoch, begann die Fastenzeit. Fasten ist eine der drei Tätigkeiten, die man als Vorbereitung auf Ostern machen soll: Fasten, Beten, Geben. Dabei darf man Fastentage nicht mit Abstinenztagen verwechseln: An Abstinenztagen, z. B. Freitagen, soll man kein Fleisch essen (freitags, weil Jesus an einem Freitag gestorben ist); an Fastentagen soll man dagegen auf etwas verzichten, was einem teuer und lieb ist, und nur eine richtige Mahlzeit und zwei kleine Stärkungen am Tag essen (ohne Naschen und so). Und auf was verzichten heutzutage die Leute so?

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