Wechselstrom – Deutsche Weinentdeckungsgesellschaft

Helau!

Ich wünsche Ihnen allen eine närrische fünfte Jahreszeit. Zur Fastnacht ist es bei uns ja Brauch, dass man sich verkleidet. Dazu passt auch unser heutiger Wein, ein deutscher Riesling, der sich jedoch im Kostüm eines Multi-District-Wines nach australischem Vorbild (ähnlich dem Penfolds Grange) schick gemacht hat. So wie sich viele Leute im Fasching trauen, in eine Rolle zu schlüpfen, für die sie im Alltag zu schüchtern wären, trauen sich mit dem heutigen Wein die Eheleute Eva Clüsserath-Wittmann von der Mosel und Philipp Wittmann aus Rheinhessen nach einem kleinen Stupser von Carsten Henn, einen deutschen Multi-District-Wine der Spitzenklasse zu erzeugen. Der „Wechselstrom“, der im Übrigen als „Landwein Rhein“ eingestuft ist, da er ein Cuvée aus Rieslingweinen aus verschiedenen Qualitätsweinbaugebieten ist und somit kein Qualitätswein sein kann, ist die zehnte Entdeckung der Deutschen Weinentdeckungsgesellschaft und die sechste davon, die ich auf meinem Blog präsentiere (Back to our future, Red light!, Keschde unn Monnlä, Gipfelstürmer, Liebesheirat).

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Back to our future – Deutsche Weinentdeckungsgesellschaft

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Abend,

wenn Sie meinem Blog schon länger folgen, wissen Sie, dass ich jedes Jahr einen Karton Wein der Deutschen Weinentdeckungsgesellschaft bekomme, weil ich diesen quasi im Abo gekauft habe (Red light!, Keschde unn Monnlä, Gipfelstürmer, Liebesheirat). Falls Sie meinem Blog noch nicht folgen, wäre es jetzt eine ideale Gelegenheit, damit anzufangen – denn jede Gelegenheit dazu ist ideal ;-) . Zurück zum Thema: Was das für ein Wein ist, den ich in meinem Abo bekomme, weiß ich allerdings erst, wenn ich den Karton öffne – ein bisschen wie Weihnachten also. Der Wein, den ich Ihnen heute vorstellen möchte, ist ein „Virtueller gemischter Satz“ – das soll heißen, dass die Rebstöcke von verschiedenen Rebsorten nicht – wie es in einem echten gemischten Satz üblich wäre – durcheinander im Weinberg stehen, sondern in eigenen Weingärten, aber in der gleichen Lage. Außerdem sind die Trauben innerhalb einer Woche gelesen, was ähnlich dem gemischten Satz ist, bei dem die Trauben ja gleichzeitig gelesen werden, auch wenn sie von verschieden Rebsorten stammen … mit der Konsequenz, dass manche vielleicht noch nicht reif sind, während andere vielleicht schon etwas drüber sind. Kommen Sie doch mit mir mit und lassen Sie uns gemeinsam diesen Wein entdecken.

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Meisterstück 2016. Silvaner & Riesling Trocken. Franken

Guten Tag,

der Top-Zwei-Wein meiner ewigen Bestenliste, gemessen an der Anzahl der Klicks auf meinem Blog, ist zur Zeit das Meisterstück 2015 Domina & Spätburgunder Trocken Franken. Neulich habe ich bei Norma (eigentlich würde ich im Dialekt ja „bei der Norma“ sagen ;-) ) ein weiteres Meisterstück gefunden: diesmal aus Silvaner & Riesling.

Der Riesling zählt sicherlich weltweit zu den Rebsorten, aus denen die qualitativ besten Weine erzeugt werden, und ist DIE Rebsorte Deutschlands. Ganz Deutschlands? Nein😉 In Franken hat es der Riesling schwer, denn hier hat der Silvaner sowohl seine Böden und sein Klima, aber auch die Gunst der Bevölkerung gefunden. Da verspricht ein fränkischer Bocksbeutel mit einem Cuvée aus Riesling und Silvaner mit dem verheißungsvollen Namen Meisterstück natürlich viel. Und so will ich Ihnen diesen Wein nicht vorenthalten.

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Kulinarische Weinprobe im Südpfalzweinberg mit Andreas Jung (www.rebenpatenschaft.de) – Teil IV: Südpfalzweinberg Schlossberg Weingarten 2015 Cuvée aus alten Sorten

Grüß Gott,

heute stelle ich Ihnen den ersten Wein der kulinarischen Weinprobe mit Andreas Jung vor und zwar den Wein, der aus den Trauben des Südpfalzweinbergs – Sie erinnern sich – gekeltert wird.

Rebsortenarchiv Südpfalzweinberg
Alte Sorten Qualitätswein trocken
Der Sortengarten zur Erhaltung der Vielfalt historischer Rebsorten
www.rebenpatenschaft.de

Schlossberg Weingarten 2015 Pfalz
Andreas Jung, 67363 Lustadt
Erzeugerabfüllung
Cuvée aus historischen Rebsorten, Weißwein
12% vol Enthält Sulfite 0,75 l

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Spontan vergoren, im Holzfass, auf der Hefe, unfiltriert, ungeschwefelt und diesmal zwei Tage dekantiert! Kleine Wanderslust 2015 – die Zweite

Wie ursprünglich kann ein Wein sein?

Halli hallo,

dieser Frage wollen wir uns heute – mal wieder – stellen. Natürlich ist der Wein. Aber: Natürlich ist der Wein nicht so wie Wein vor 500 Jahren war. Damals hat es zum Beispiel die Rebsorte Regent noch gar nicht gegeben… Aber ein Wein der spontan vergoren und nicht gefiltert wurde klingt zumindest für meine Ohren schon recht ursprünglich… Aber Sie werden sich vermutlich die Frage stellen:

Schmeckt das auch?

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