Tilman 2015 FRANKEN domina trocken

Schönen Abend,

1927 wurde von Peter Morio der Spätburgunder mit dem blauen Portugieser gekreuzt. Und heraus kam die Domina. Manche Menschen finden den Namen ja komisch und kichern dann verstohlen. Ich weiß aber auch nicht genau warum. Wahrscheinlich denken sie dabei an Frauen, die als Domina bezeichnet werden, und stellen sich diese vor. Aber warum man kichert, wenn man sich eine Domina – also eine Klostervorsteherin – vorstellt, verstehe ich auch nicht ganz.

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Oberschwappacher Sommertal 2011er Blauer Silvaner

Liebe Leserinnen und liebe Leser von michaelmagwein,

wir wollen heute zusammen einen blauen Silvaner verkosten. Das „Blau“ in Blauer Silvaner mag den einen oder die andere von Ihnen vielleicht verwirren, da Silvaner doch bekanntlich ein Weißwein ist. Nun kann man wissen, dass sich auch aus blauen Weinbeeren Weißwein keltern lässt, was im Falle des Blauen Silvaners aber gar nicht von Bedeutung ist, da der Blaue Silvaner, anders als es sein Name vermuten lässt, keine blauen, sondern graue bzw. rötliche Beeren besitzt. Diese sind also deutlich dunkler als die des grünen Silvaners, welche erstaunlicherweise ;-) grün sind, und wurden somit in einer leichten Übertreibung „blau“ genannt. Wenn Sie mehr zum Thema Beeren- und Weinfarben erfahren wollen, können Sie dies in dem überaus lesenswerten Beitrag „grün, grün-gelb, gelb, rosa, grau/rötlich, rot, blau, schwarz“ nachlesen.

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Stefan Goger 2010er Cabernet Sauvignon Kabinett im Barrique gereift

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser von michaelmagwein.wordpress.com,

die Rebsorte Cabernet Sauvignon ist hierzulande relativ unbekannt. Seltsam eigentlich, da sie mit über 250 tausend Hektar weltweit auf einem Spitzenplatz – wenn nicht sogar auf Platz eins – liegt. Vielleicht liegt ihre Unbekanntheit auch daran, dass in Deutschland lediglich ca. 300 Hektar mit ihr bestockt sind. Ungefähr drei davon liegen in Franken, wo unser heutiger Wein herkommt. Genießen Sie also mit mir einen Cabernet Sauvignon vom Sander Kronberg, der mir freundlicherweise vom Weingut & Hotel Goger aus Sand am Main kostenfrei zum Verkosten und zum Bloggen zur Verfügung gestellt wurde. ❤️-lichen Dank nach Sand!

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Die GEFÄHRTEN Gräfin Dorothea Renata CASTELL

Guten Abend,

kennen Sie Homonyme? Das sind Wörter, die mehrere Bedeutungen haben, wie z. B. das Schloss – das das Vorhängeschloss und das Prinzessinnenschloss sein kann. Bekannter ist wahrscheinlich der Begriff „Synonym“, mit dem Worte bezeichnet werden, die unterschiedlich sind, aber das gleiche bedeuten. Ein Beispiel wäre das Paar „Traktor“ und „Landwirtschaftliche Zugmaschine“. Es gibt aber auch Synonyme, die sind irgendwie keine – oder doch? Konkret meine ich hier die beiden Begriffe „Cuvée“ und „Verschnitt“. Prinzipiell bezeichnen beide das Gleiche: Einen Wein, der aus mehr als einer Rebsorte gekeltert wurde. Nichtsdestotrotz ist Verschnitt irgendwie negativ konnotiert, während Cuvée positiv konnotiert ist. Der kritische Unterton, der bei dem Wort Verschnitt immer mitschwingt, unterstellt gewissermaßen allen Weinen, die aus mehr als einer Sorte vinifiziert wurden, dass ihre Qualität niedrig sei. Ein schönes Beispiel dafür, dass dieses Vorurteil nicht stimmt, sehen wir heute am Beispiel eines Cuvées ;-) aus Spätburgunder und Merlot vom fränkischen Weingut CASTELL.

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GOGER Geschwisterliebe

Helau! 🥳🥳🥳

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser von „Michael mag Wein“, einen wunderbaren und lustigen Faschingsdienstagabend!

Vor schon etwas längerer Zeit habe ich Ihnen das Unboxing der Weine vom Weingut Goger aus Sand am Main präsentiert. Bis auf drei Weine habe ich alle schon verkostet und Ihnen vorgestellt. Unter diesen drei Weinen, die noch fehlen, sind jedoch die beiden, die meiner Meinung nach die herausragendsten sind. Es handelt sich um den Eiswein und um unseren heutigen Wein, der „Geschwisterliebe“ heißt. Es handelt sich um einen aus mehreren Gründen ganz besonderen Weißwein, der im modernen, neuen Bockbeutel abgefüllt ist. Die Spätlese wurde anlässlich der Wahl der fränkischen Weinkönigin 2019 kreiert – von einer der drei Kandidatinnen zur fränkischen Weinkönigin 2019, Elisabeth Goger, und ihrem Bruder Karl Maximilian Goger. Es handelt sich um einen Silvaner, der, trotzdem von vielen Weinexperten behauptet wird, dass diese Rebsorte und ein Holzfass nicht zueinander passten, zu 25-30 % im Barrique ausgebaut wurde – der Rest war im Edelstahltank. Aber damit nicht genug: Im Barrique lag der Silvaner auf der Hefe (quasi sur lie). Und, sofern ich es richtig verstanden habe, wurde der Prädikatswein ohne zugesetzten Schwefel vinifiziert, was bedeutet, dass er während der Gärung jeden Tag gerührt werden muss – viel zusätzliche Arbeit also. Seien Sie also mit mir gespannt, ob diese Mehrarbeit sich gelohnt hat! Der Wein mit dem außergewöhnlichen Namen „Geschwisterliebe“ wurde mir dankenswerter- und freundlicherweise vom Weingut & Hotel Goger aus Sand am Main kostenfrei zum Verkosten und Bloggen zur Verfügung gestellt.

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Weinstall Stier Franken Bacchus Trauben-Saft

Guten Abend liebe Leser von Michaels Weinblog!

Ich, Michaela, darf wieder einmal einen kleinen Gastbeitrag hier veröffentlichen, der das Thema Wein am Rande berührt. Bei einem Besuch im Weinstall Stier in Neuses am Berg vergangenes Jahr habe ich einen Traubensaft erstanden – einen fränkischen Traubensaft aus der Rebsorte Bacchus. Ich werde den Saft wie einen Wein verkosten und bin selbst schon gespannt, welche Aromen ein solcher Saft offenbart.

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Stefan Goger 2015er Sander Kronberg Schwarzriesling halbtrocken Spätlese Franken

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

wie Sie vielleicht wissen, sind für Champagner nicht viele Rebsorten zugelassen. Unter anderem sind das die leider sehr unbekannten Sorten Arbane und Petit Meslier und die drei Standardchampagnerrebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Die zuletzt genannte Rebsorte, die auf Deutsch Müllerrebe oder Schwarzriesling heißt und nicht mit dem Riesling verwandt ist, eignet sich als Blanc des Noirs sehr gut für die Schaumweinherstellung. In Deutschland werden aus Schwarzriesling aber auch gerne Rotweine gekeltert, deren Farbe teilweise sehr hell ist und fast mit einem südfranzösischen Rosé verwechselt werden kann. Eine nicht ganz so helle, aber immer noch recht helle Rotweinspätlese, gekeltert aus Schwarzriesling vom Weingut Goger aus Sand am Main, wollen wir heute verkosten. Die Spätlese wurde mir freundlicher- und dankeswerterweise vom Weingut & Hotel Goger aus Sand am Main zum Verkosten und Bloggen zur Verfügung gestellt.

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Flaschenpost von Winzerin Ilonka Scheuring #Scheurebe – Dry Aged Scheu

Guten Tag,

vor wenigen Tagen hat mich ein kleines Päckchen erreicht. Darin enthalten war eine „Flaschenpost“ nebst Brief. Die Flaschenpost, ein kleines Fläschchen, enthielt die Dry Aged Scheu, welche kein Strohwein ist. Aber sie wäre – so vermute ich – ein Strohwein, wenn der Begriff nicht geschützt und deswegen für deutsche Weine nicht erlaubt wäre. Vor gut einem Jahr habe ich über das Dry Aged Scheu-Projekt von Ilonka #DIEMITDENROSAGUMMISTIEFELN schon einmal berichtet und vor knapp einem Jahr durfte ich den Wein auf der ProWein verkosten. Hiermit bedanke ich mich ganz herzlich bei Ilonka Scheuring dafür, dass sie mir das Probierfläschchen kostenfrei zum Verkosten und Bloggen zur Verfügung gestellt hat.

Viele Grüße nach Maroggo (Margetshöchheim) im wunderschönen Unterfranken! Ach ja, für Sie, liebe Leser, gibt es noch ein Youtube-Video von Ilonka:

Youtube-Link

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