Weingut Wengerter Gewürztraminer Franken

Guten Tag,

wer meinem Blog (www.michaelmagwein.wordpress.com :-) ) aufmerksam folgt, weiß, dass ich stets dazu ermuntere, nicht immer nur die gleichen Weine zu genießen, sondern immer offen zu sein für neues (oder altes). Aber natürlich habe auch ich, so wie wahrscheinlich jeder Mensch, Präferenzen … Und wer meinem Blog noch aufmerksamer folgt, kennt diese inzwischen vielleicht schon ein wenig. Eine dieser Vorlieben ist sicherlich der Traminer, wobei es Gewürz-, roter, gelber, rosa oder weißer Traminer sein darf. Heute will ich Ihnen einen Gewürztraminer aus Franken im Bocksbeutel vorstellen, der mir freundlicherweise von Frau Beate Kettner vom Weingut Wengerter kostenlos zur Verkostung zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke!

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Domina Auslese Weingut Wengerter Franken

Guten Abend,

oft höre ich, dass es Weißweine aus deutschen Landen gibt, die zur Spitze der Winzerkunst gehören (vermutlich sind damit vor allem Riesling und Silvaner gemeint). Doch erstaunlicherweiße kommt auch häufig im gleichen Atemzug die Aussage, dass Deutschland aber kein Rotweinland sei. Das sehe ich nicht so … 2017 waren über ein Drittel der Rebflächen in Deutschland mit Rotwein bestockt, sechs der Top zwölf Rebsorten in Deutschland (gemessen an der Anbaufläche) sind rot (3. Spätburgunder, 4. Dornfelder, 8. Blauer Protugieser, 10. Trollinger, 11. Schwarzriesling, 12. Regent) und es gibt auch echte Rotweingebiete (z.B. Ahr: über 85 %, Würtemberg: über 65 %).

Dass Rotwein aus Deutschland – oder wie in diesem Falle, aus Franken – auch qualitativ zur absoluten Spitze gehört, zeigt der heutige Wein, eine Domina Auslese (also Stufe 3 in der deutschen Prädikatsweinhierarchie) aus Erlenbach. Dieser wirklich besondere Wein wurde mir freundlicherweise von Frau Beate Kettner vom Weingut Wengerter kostenlos zur Verkostung zur Verfügung gestellt, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke!

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Weingut Wengerter Spätburgunder Blanc de Noir – Weißer Wein aus blauen Trauben

Guten Tag,

es stellt sich ja für viele Menschen immer wieder die Frage, welchen Wein man zu welchen Speisen servieren oder trinken soll. Manche Regeln sind wohlbekannt und einfach zu handhaben, wie etwa

  • dunkles Fleisch und kräftiger Käse mit dunklem Rotwein,
  • heller Fisch mit säurebetontem Weißwein,
  • Süßspeisen mit edelsüßen Tropfen,
  • sehr würziger Käse (wie Blauschimmel) mit trockenem, aufgespritetem Südwein und
  • helles Fleisch (wie Hähnchen) mit hellem Rotwein oder rundem Weißwein.

Diese Liste ließe sich noch um einiges fortsetzen. Dennoch gibt es manchmal Fragen, die nicht so leicht zu beantworten sind. Welchen Wein trinkt man z. B. zu einem sehr milden Käse? Oder was macht man, wenn man nur einen Wein für mehrere Gänge servieren will, die obigen Regeln bezüglich der verschiedenen Gänge aber gänzlich verschiedene Weine vorschlagen? Im letzten Fall kann man natürlich versuchen einen sehr, sehr hellen Roten oder einen sehr, sehr dunklen Weißen zu finden – quasi als Allrounder. Oder man serviert einen Rosé oder Rotling. Für den sehr milden Käse würde der sehr helle Rote wahrscheinlich auch passen.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, die leider (noch!) nicht so bekannt ist, aber, wie ich finde, dafür sehr elegant die Vorzüge von Rot- und Weißwein zu vereinen weiß: der Blanc de Noir. Blanc de Noir (frz.: Schwarz aus Weiß)-Weine werden aus Rotweintrauben (also aus blauen Trauben) gekeltert – jedoch wie Weißweine. Das heißt, der Winzer lässt den Most nicht auf der Schale liegen, sodass keine Farbpigmente in den Wein gelangen.

Blanc de Noir-Weine verschmelzen förmlich die sanfte Stärke von Rot- mit der luftigen Leichtigkeit der Weißweine. Einen Wein, der genau diese Symbiose zweier Welten schafft, stelle ich Ihnen heute vor. Zuvor bedanke ich mich jedoch herzlich bei Frau Beate Kettner vom Weingut Wengerter, die mir freundlicherweise den heutigen Wein kostenlos zur Verkostung zur Verfügung gestellt hat!

Blanc de Noir Weingut Wengerter

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Weingut Wengerter Winzers Winter Glühwein

Grüß Gott!

Heutzutage geht die Weihnachtszeit offiziell bis zum ersten Sonntag nach Dreikönig, also bis Anfang Januar. Das war aber nicht immer so: Früher ging sie nämlich bis Maria-Lichtmess, das ist am 2. Februar, also heute. Auch wenn es wahrscheinlich nicht viele machen, ist es dennoch OK, bis zu Maria-Lichtmess den Christbaum und die Weihnachtsdeko stehen zu lassen – man sollte nur die Kerzen nicht mehr anzünden bzw. die elektrischen Lichter nicht mehr anschalten.

Ich möchte das frühere offizielle Ende der Weihnachtszeit nutzen, Ihnen einen Glühwein vorzustellen, der mir freundlicherweise von Frau Beate Kettner vom Weingut Wengerter kostenlos zur Verkostung zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke! Außerdem denke ich, dass es bei 2 °C – die hatte es gestern bei uns – auch durchaus angenehm ist, eine Tasse heißen Glühwein zu genießen.

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Silvester-Weinprobe unter den ziegelangerer Weinbergen im Keller des Weinhauses Zimmermann

Schönen Sonntag!

Wer kennt das Problem, dass man an Silvester ewig auf Mitternacht wartet und nicht weiß, wie man die Zeit bis dahin totschlagen soll, nicht? Letztes Jahr an Silvester, also vor 21 Tagen, haben meine Frau und ich dieses Problem auf eine höchst angenehme und ebenso empfehlenswerte Art und Weise gelöst: Wir nahmen an einer abendlichen Weinprobe des Weinhauses Zimmermann in Ziegelanger teil.

Weinprobe Zimmermann Ziegelanger
Weinprobe Zimmermann Ziegelanger

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REGENT 2015 OBERSCHWAPPACH

Frohe Weihnachten,

heute stelle ich Ihnen den Wein vor, den ich zur Weihnachtsgans getrunken habe: einen Regent aus Oberschwappach. Ich werde ab und zu gefragt, ob man lieber bekannte Namen/Weingüter/Rebsorten kaufen soll oder lieber auf kleine, unbekannte Winzer und Weine zurückgreifen soll. Die Antwort ist ganz klar: Es kommt darauf an. Wenn ich Gäste habe und ich deren Weingeschmack nicht 100%ig kenne, dann nehme ich einen bekannten Wein von einem bekannten Weingut. Da mache ich wenig falsch. Und ich gehe auch nicht das Risiko ein, dass der Wein nichts taugt … Allerdings zahlt man vielleicht auch das größere Marketing eines bekannteren Weingutes mit. Und die Wahrscheinlichkeit etwas Außergewöhnliches (im eigentlichen Wortsinn) zu finden, ist natürlich bei bekannten Marken klein, da diese ja möglichst jedem liegen sollen. Bei kleinen Weingütern, unbekannten Rebsorten zahlt man im Mittel weniger, allerdings ist das Risiko einen Fehlkauf zu machen natürlich auch größer. Aber ebenso die Chance einen wirklichen Glücksgriff zu machen und etwas Besonderes zu finden. Von dem Regent hier, der von einem kleinen Weinbauern kommt, war ich zum Beispiel sehr überrascht.

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