MOSCATEL DULCE SWEET SUESSWEIN la geria LANZAROTE

Guten Abend meine hochverehrten Leserinnen und Leser,

der vierte Wein meines Kanaren- und Madeiraurlaubs steht nun zur Verkostung an. Es ist ein Muskateller mit Malvasia von der mondlandschaft- und wüstenähnlichen Vulkaninsel Lanzarote. Die brennende, glutheiße Kanarensonne macht ihn zu einer Aprikosenmarmeladen- und Honig-Super-Bombe mit Rosen und Veilchen en masse; die Vulkane, die in den Jahren 1730 – 1736 sowie 1824 große Teile der Insel zerstörten, unsagbares Leid verursachten, über 400 Häuser, ja, ganze Dörfer unter sich begruben, geben dem Wein zwar durch das zurückgelassene Vulkangestein einen betörenden Charakter, aber auch eine historische, menschliche und tragische Facette, die meiner Meinung nach nicht vergessen werden darf.

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HACIENDA EL GRIFO SEMIDULCE Malvasía Volcánica

Guten Abend,

heute stelle ich Ihnen den dritten Wein, den ich von meiner Kreuzfahrt auf die Kanaren und auf Madeira mitgebracht habe, vor, einen Malvasía, der auf Lanzarote angebaut wurde. Dabei muss man wissen, dass es auf Lanzarote eigentlich viel zu wenig regnet, um Acker-, geschweige denn Weinbau zu betreiben. Der Vulkanstein ist jedoch sehr saugfähig. Deswegen und wegen der einfallsreichen Winzer, die die Reben in unzählige kleine, geschützte Krater, die ein wenig wie Bombentrichter aussehen und in denen sich der Tau sammelt, pflanzen, ist es aber erstaunlicherweise doch möglich, der unwirklichen Vulkanlandschaft, die mich an eine Mondlandschaft erinnert, Rebenblut abzuringen. Freuen Sie sich also mit mir auf einen ganz besonderen Wein.

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MALVASIA Colli Piacentini Cantina di Vicobarone

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei 38° C ist einem doch schon die eigene Haut zu warm, oder? Kann man sich da etwas Schöneres vorstellen, als abends, wenn vielleicht mit etwas Glück das erste kühle Lüftchen Milderung verschafft, auf dem Balkon zu sitzen und einen kühlen Sommerdrink zu schlürfen? Vielleicht einen Weincocktail? Einen blumigen, minzigen, erfrischenden? Einen „Hugo“ zum Beispiel? Und sich dabei mit seiner Frau, seinem Mann, einem Freund oder einer Freundin gut zu unterhalten. So eine Unterhaltung, bei der man alles sagen kann und soll und sich sprichwörtlich reinen Wein einschenkt. Da stellt sich mir aber doch eine Frage: Wenn man sich schon sprichwörtlich reinen Wein einschenkt, warum schenkt man sich dann nicht auch tatsächlich reinen Wein ein? Ein Wein, der mich sehr an Hugo erinnert, ist der Malvasia. Vor ein paar Tagen habe ich Ihnen schon den THETA Colli Piacentini Malvasia Fermo Cantina di Vicobarone vorgestellt. Heute will ich Ihnen einen weiteren Malvasia der Cantina di Vicobarone vorstellen, den MALVASIA Colli Piacentini Cantina di Vicobarone, der mir freundlicherweise kostenlos zum Verkosten und Bloggen von der Cantina di Vicobarone zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit ❤️-lich bedanke.

Der Wein ist ein Frizzante, das heißt er ist nicht wie Sekt ein zweites Mal vergoren worden. Diesem Malvasia wurde aber auch keine Kohlensäure zugesetzt, sondern das Kohlendioxid, das bei der ersten (und einzigen) Gärung des Weines entstand, blieb im Wein. Dieses Verfahren macht einen Wein prickelnd, frisch und herrlich unkompliziert. Wem die Rebsorte Malvasia nichts sagt und wer den Vergleich mit dem Hugo nicht mag, dem sei vielleicht damit geholfen, dass die Rebsorte, die man hierzulande kennt und die dem Malvasia am nächsten kommt, meiner Meinung nach der Bacchus ist.

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THETA Colli Piacentini Malvasia Fermo Cantina di Vicobarone

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute habe ich das große Vergnügen, Ihnen den zweiten Wein aus dem Weinpaket der Cantina di Vicobarone vorzustellen: Den THETA Malvasia Fermo, der mir freundlicherweise kostenlos zum Verkosten und Bloggen von der Cantina di Vicobarone zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke. Mit seinen intensiven Zitrus- und Holunderblütenaromen ist er ein richtiger Sommerwein :-)

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