Schloss Munzingen Sekt Pinot Blanc de Noirs BRUT

Guten Abend,

mein Blog heißt zwar „Michael mag Wein“, aber wie Sie sicher wissen, mag ich nicht nur Wein. Auch Sekt – dem Wein ähnlich, aber eben doch nicht das gleiche – mag ich gerne. (Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, schauen Sie doch mal hier, hier oder hier.)

Ich freue mich, Ihnen heute einen badischen Sekt vorstellen zu dürfen, der mir freundlicherweise vom Badischen Winzerkeller kostenlos zur Verkostung und zum Bloggen zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke! Der heutige Sekt ist aus Wein aus (blauen) Spätburgundertrauben bereitet, welche jedoch im Blanc de Noirs-Verfahren vinifiziert wurden. Das Resultat ist schließlich ein weißer Sekt aus Spätburgunder. Eine kleine Anmerkung sei mir noch erlaubt: Viele Champagner werden (zumindest teilweise) nach diesem Verfahren und aus dieser Rebsorte hergestellt.

Schloss Munzingen Pinot Blanc de Noirs Brut

Der Presskorken, der mit einem schönen Plopp aus dem Flaschenhals in meine Hand gleitet, riecht, wie zu erwarten war, nach Holz. Größere Bläschen am Glas und feine Perlenschnüre im klaren Sekt, die eine sanfte Mousse und einen Perlenkranz bilden, nehme ich nach dem Einschenken wahr. Der hell strohgelbe, badische Sekt, der mich beim Schwenken keine Schlieren erkennen lässt, riecht tief im Glas nach grünem Apfel, zu welchem sich weitere Früchte wie Pfirsich und grüne Weintrauben aber auch würzige Noten von Vanille und Orangenschale nebst der obligatorischen Hefe gesellen. Ebenso fruchtig-würzig geht es auch weiter, wenn ich über dem Glas schnuppere: Pfirsich und Honigmelone zeigen sich ebenso wie Vanille und Orange.

Schloss Munzingen Pinot Blanc de Noirs Brut

Harmonisch und trocken – so würde ich den ersten Eindruck im Mund mit zwei Worten beschreiben. Der Sekt ist angenehm fein-prickelnd und – obwohl er Brut ist – nicht übertrieben herb. Ich schmecke die Aromen, die vorher meine Nase schon erschnuppert hat: Pfirsich und Orangenschale. Diese sind zusammen mit Hefe auch die Leittöne im langen, trockenen Abgang. Das Durchsprudeln des Sektes offenbart neben Alkohol und Hefe auch intensiv frisch-fruchtige Noten, vielleicht von Weintrauben.

Schloss Munzingen Pinot Blanc de Noirs Brut

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ (Angelehnt an Goethe) passt nicht nur zum Reisen, sondern auch zu Wein und Sekt. Ein Beispiel dafür durfte ich Ihnen heute zeigen.

Viele Grüße

Michael🍷

Schloss Munzingen
Sekt
Feinperlig
Pinot Blanc de Noirs
BRUT

Badischer Winzerkeller eG
Breisach am Rhein
Baden Sekt b.A.
Deutsches Erzeugnis

0,75 L Enthält Sulfite 13,5% vol.

Ganz, ganz besondere Weinflaschen, von denen ich mich nicht trennen konnte

Guten Tag,

vor zwei Wochen habe ich Ihnen die ganz besonderen Weinflaschen, von denen ich mich leider trennen musste, gezeigt. Heute kommt nun der nächste Teil dieser Miniserie: Die Flaschen, von denen ich mich nicht getrennt habe. Es gilt das Gleiche wie vor zwei Wochen: „Besonders“ kann ganz viele verschiedene Bedeutungen haben und dabei sowohl subjektiv als auch objektiv sein …

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Weinentdeckung! Keschde unn Monnlä – Deutscher Sekt

Grüß Gott,

drei Weine der Deutschen Weinentdeckungsgesellschaft habe ich Ihnen ja schon vorgestellt: Die Liebesheirat, den Red light! und den Gipfelstürmer (VDP.ERSTE LAGE). Heute wollen wir uns einem Schaumwein zuwenden.

Oft stellen sich Leute die Frage (und oft wurde sie mir auch schon gestellt): Champagner, Sekt oder Prosecco? Diese Frage will ich jetzt nicht in aller Ausführlichkeit diskutieren – wer gerne mehr lesen will, sei auf einen meiner Artikel zu genau dem Thema verwiesen – aber ich möchte Ihnen heute einen Sekt vorstellen, der sich vor keinem Champagner verstecken muss!

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