Back to our future – Deutsche Weinentdeckungsgesellschaft

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Abend,

wenn Sie meinem Blog schon länger folgen, wissen Sie, dass ich jedes Jahr einen Karton Wein der Deutschen Weinentdeckungsgesellschaft bekomme, weil ich diesen quasi im Abo gekauft habe (Red light!, Keschde unn Monnlä, Gipfelstürmer, Liebesheirat). Falls Sie meinem Blog noch nicht folgen, wäre es jetzt eine ideale Gelegenheit, damit anzufangen – denn jede Gelegenheit dazu ist ideal ;-) . Zurück zum Thema: Was das für ein Wein ist, den ich in meinem Abo bekomme, weiß ich allerdings erst, wenn ich den Karton öffne – ein bisschen wie Weihnachten also. Der Wein, den ich Ihnen heute vorstellen möchte, ist ein „Virtueller gemischter Satz“ – das soll heißen, dass die Rebstöcke von verschiedenen Rebsorten nicht – wie es in einem echten gemischten Satz üblich wäre – durcheinander im Weinberg stehen, sondern in eigenen Weingärten, aber in der gleichen Lage. Außerdem sind die Trauben innerhalb einer Woche gelesen, was ähnlich dem gemischten Satz ist, bei dem die Trauben ja gleichzeitig gelesen werden, auch wenn sie von verschieden Rebsorten stammen … mit der Konsequenz, dass manche vielleicht noch nicht reif sind, während andere vielleicht schon etwas drüber sind. Kommen Sie doch mit mir mit und lassen Sie uns gemeinsam diesen Wein entdecken.

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Badischer Winzerkeller ANTIQUA Spätburgunder Trocken

Schönen guten Abend 
und nochmals einen frohen ersten Advent!

Bald ist Weihnachten, das Fest der Geburt Christi, der heiligen Nacht.

Weihnachten feiern wir natürlich ganz groß mit der Familie oder mit Freunden, mit Christbaum, Geschenken, Plätzchen und gutem Essen. Bei uns gibt es meistens Gänsebraten – die klassische Weihnachtsgans. Andere Festtagsessen sind Wild wie Rehbraten oder Hirschmedaillons, Rouladen, Rinderbraten etc. Um so ein großes Fest und das dazugehörige Festessen zu vervollkommnen darf natürlich der passende Wein nicht fehlen. Zu all den hier genannten Gerichten passt wohl ein Rotwein am besten. Kein zu dunkler, zu starker, der das Essen übertönen würde; aber auch kein wässrig-dünner, der dem Essen nicht gerecht wird. Ein Wein, der diesen wichtigen Spagat schafft, ist der heutige Spätburgunder aus Baden, der im Barrique gereift ist. Der ANTIQUA Spätburgunder Trocken ist vom Badischen Winzerkeller und wurde mir dankenswerterweise von ebendiesem kostenfrei zur Verkostung und zum Bloggen zur Verfügung gestellt.

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Schloss Munzingen Sekt Pinot Blanc de Noirs BRUT

Guten Abend,

mein Blog heißt zwar „Michael mag Wein“, aber wie Sie sicher wissen, mag ich nicht nur Wein. Auch Sekt – dem Wein ähnlich, aber eben doch nicht das gleiche – mag ich gerne. (Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, schauen Sie doch mal hier, hier oder hier.)

Ich freue mich, Ihnen heute einen badischen Sekt vorstellen zu dürfen, der mir freundlicherweise vom Badischen Winzerkeller kostenlos zur Verkostung und zum Bloggen zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke! Der heutige Sekt ist aus Wein aus (blauen) Spätburgundertrauben bereitet, welche jedoch im Blanc de Noirs-Verfahren vinifiziert wurden. Das Resultat ist schließlich ein weißer Sekt aus Spätburgunder. Eine kleine Anmerkung sei mir noch erlaubt: Viele Champagner werden (zumindest teilweise) nach diesem Verfahren und aus dieser Rebsorte hergestellt.

Schloss Munzingen Pinot Blanc de Noirs Brut

Der Presskorken, der mit einem schönen Plopp aus dem Flaschenhals in meine Hand gleitet, riecht, wie zu erwarten war, nach Holz. Größere Bläschen am Glas und feine Perlenschnüre im klaren Sekt, die eine sanfte Mousse und einen Perlenkranz bilden, nehme ich nach dem Einschenken wahr. Der hell strohgelbe, badische Sekt, der mich beim Schwenken keine Schlieren erkennen lässt, riecht tief im Glas nach grünem Apfel, zu welchem sich weitere Früchte wie Pfirsich und grüne Weintrauben aber auch würzige Noten von Vanille und Orangenschale nebst der obligatorischen Hefe gesellen. Ebenso fruchtig-würzig geht es auch weiter, wenn ich über dem Glas schnuppere: Pfirsich und Honigmelone zeigen sich ebenso wie Vanille und Orange.

Schloss Munzingen Pinot Blanc de Noirs Brut

Harmonisch und trocken – so würde ich den ersten Eindruck im Mund mit zwei Worten beschreiben. Der Sekt ist angenehm fein-prickelnd und – obwohl er Brut ist – nicht übertrieben herb. Ich schmecke die Aromen, die vorher meine Nase schon erschnuppert hat: Pfirsich und Orangenschale. Diese sind zusammen mit Hefe auch die Leittöne im langen, trockenen Abgang. Das Durchsprudeln des Sektes offenbart neben Alkohol und Hefe auch intensiv frisch-fruchtige Noten, vielleicht von Weintrauben.

Schloss Munzingen Pinot Blanc de Noirs Brut

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ (Angelehnt an Goethe) passt nicht nur zum Reisen, sondern auch zu Wein und Sekt. Ein Beispiel dafür durfte ich Ihnen heute zeigen.

Viele Grüße

Michael🍷

Schloss Munzingen
Sekt
Feinperlig
Pinot Blanc de Noirs
BRUT

Badischer Winzerkeller eG
Breisach am Rhein
Baden Sekt b.A.
Deutsches Erzeugnis

0,75 L Enthält Sulfite 13,5% vol.

Frankenweinprobe im Bayreuther Wein- und Confiseriehaus

 

Guten Abend,

letzte Woche durfte ich an einer Weinprobe zum Thema „Franken“ im Bayreuther Wein- und Confiseriehaus teilnehmen. Verkostet wurden zehn Frankenweine – vom Müller-Thurgau bis zum Blanc de Noir. Fachkundig führte uns die Familie Breitling durch den Abend mit einer bunten Mischung aus Geschichten, Anekdoten und Gedichten einerseits und Wissenswertem rund um die Themen Weinherstellung, -lagerung, Rebsorten, Bioweinbau, Bewässerung, Böden und Flaschenformen andererseits. Zu allen Weinen wurden nicht nur Beschreibungen gegeben, sondern diese auch immer mit etwas Witz um einige persönliche Bemerkungen oder Erlebnisse ergänzt. In den Phasen zwischen den Weinen konnten wir unsere Geschmacksnerven mit Käse, Schinken und Brot auf andere Gedanken bringen und dabei Fragen stellen – die natürlich souverän beantwortet wurden – oder über Leitaromen diskutieren.

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Sonnenlinie „Baden für alle“ – Breisacher Vulkanfelsen Spätburgunder Rotwein Trocken

Guten Tag,

es ist mir eine große Freude, Ihnen heute den fünften Wein aus dem Weinpaket des Badischen Winzerkellers vorstellen zu dürfen: einen Spätburgunder, der mir freundlicherweise vom Badischen Winzerkeller kostenlos zur Verkostung und zum Bloggen zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke!

Der Weinbau in der Europäischen Union ist in Weinbauzonen eingeteilt. Diese haben die „vielsagenden“ Namen A, B, C I a, C I b, C II, C III a und C III b, wobei diese von kühl nach warm vergeben wurden. Fast alle deutschen Weinbaugebiete liegen in der Zone A. Die einzige Ausnahme stellt Baden dar, das wie auch das Elsaß oder die Champagne zur Zone B gehört. Das heißt, dass die EU davon ausgeht, dass es in Baden wärmer ist als im Rest Deutschlands. Wenn man so darüber nachdenkt, ist der Name „Sonnenweine“ oder „Sonnenwinzer“ also durchaus passend gewählt.

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