Meisterstück 2015 Domina & Spätburgunder Trocken Franken

Grüß Gott,

heute will ich Ihnen das erste Mal einen Wein im neuen Bocksbeutel vorstellen. Wie Sie ja vielleicht wissen, ist der Bocksbeutel (das geschützte) Markenzeichen des Frankenweins. Und nun hat man sich überlegt, diesen etwas moderner zu gestalten. Und was wurde da nicht alles diskutiert. „Braucht man nicht.“ „Schön modern!“ „Halten nichts aus.“ „Haben die alten auch nicht …“ „Ein Ziegenbock hat auch keinen eckigen Sack.“ und Ähnliches konnte man in der Presse zur Genüge lesen. Ich kann sagen, dass ich ihn eigentlich ganz schön finde. Ob man ihn gebraucht hat, weiß ich nicht. Wichtig ist mir nur, dass man noch auf den ersten Blick erkennt, dass es ein Bocksbeutel ist. Und das tut man. Modern ist er auch. So hat jede Zeit eben ihren Stil. Passt scho‘.

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Blauer Arbst Birkweiler Kastanienbusch

Grüß Gott,

heute will ich mit Ihnen einen blauen Arbst verkosten. Wobei der Name blauer Arbst nicht so ganz eindeutig ist. Zum einen gab es lange vor der Reblauskatastrophe eine Rebsorte mit diesem Namen – die hoffentlich, wenn auch nur in sehr kleinen Beständen, überlebt hat, so z. B. im Südpfalzweinberg. Andererseits gibt es den blauen Arbst als Variante des Spätburgunders – vermutlich in Anlehnung an den älteren blauen Arbst gezüchtet. Um letzteren dürfte es sich bei dem heute präsentierten Wein handeln. Ich fände es schöner, wenn es diese Verwirrung nicht gäbe und ich mir sicher sein könnte, welchen Wein ich im Glas habe.

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Pinot Noir 2014 Schaffhausen, Schweiz

Grüß Gott,

der heutige Wein ist mal wieder etwas besonderes, nicht etwa wegen der Rebsorte – Spätburgunder – sondern wegen des Anbaulandes: Der Wein kommt aus der Schweiz. Und zumindest ich trinke eher selten schweizer Wein …

Das kann natürlich daran liegen, dass in der Schweiz auf „nur“ knapp 15 Tsd. ha Reben angebaut werden. Im Vergleich dazu wird in Deutschland auf knapp 100 Tsd. ha Wein angebaut, in Frankreich auf ca. 800 Tsd. ha und in Spanien auf knapp 1,2 Mio ha. Und so mancher behauptet, dass die Schweizer all ihren Wein lieber selber trinken als ihn zu exportieren. Spätburgunder, der in der Schweiz auch Blauburgunder oder Pinot noir genannt wird, ist mit knapp 4,5 Tsd. ha die meist angebaute Rebsorte der Schweiz.

Mal schauen wie er schmeckt!

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Red light! 2014er Spätburgunder Kabinett trocken

Hallo zusammen,

wie ich vielleicht schon einmal erwähnt habe, habe ich eine ganze Sammlung an Weinbüchern zuhause – worüber ich eigentlich auch mal eine Blogbeitragsreihe machen könnte. Eines davon ist das Buch „111 Deutsche Weine, die man getrunken haben muss“. Darin habe ich viele tolle Weine entdeckt und auch schon verkostet, z.B. den Alten Satz von Otmar Zang. Ein anderer Wein, der in diesem Buch vorgestellt wird, ist gar keiner, es ist nämlich die „Deutsche Wein-Entdeckungs-Gesellschaft“, eine Gesellschaft, die jedes Jahr einen außergewöhnlichen Spitzenwein von einem Spitzenwinzer machen lässt. Seit nunmehr vier Jahren kaufe ich je sechs Flaschen dieses Weines, einen davon stelle ich Ihnen heute vor.

Red light!

2014er Spätburgunder Kabinett trocken | Erzeugerabfüllung
Weingut Stein | Brautrockstrasse 40 | 56859 Bullay
Mosel | enthält Sulfite
http://www.weinentdeckungsgesellschaft.de

Stein-Wein

0,75 L | Alkohol 11,0% vol

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