Fledermaus die Zweite

Grüß Gott,

vor über einem Jahr habe ich diesen Wein – einen FLEDERMAUSWEIN – schon einmal verkostet. Wenn Sie sich fragen, ob es sinnvoll ist, den gleichen Wein öfters zu probieren, lautet die Antwort: Ja. Warum das so ist, können Sie hier nachlesen^^ In diesem Falle wollte ich schauen, wie sich der Wein entwickelt – insbesondere, weil er unfiltriert abgefüllt wurde.

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MEINKLANG konkret weiss

Grüß Gott,

eines der Ziele, die ich mit meinem Weinblog verfolge, ist es ja, meinen lieben Leserinnen und Lesern die Vielfalt der Weinwelt zu zeigen: Es gibt nicht nur Riesling, Chardonnay, Spätburgunder und Merlot. Ich will nicht sagen, dass diese Weine nichts taugen – ganz im Gegenteil, da gibt es so einige Spitzenweine. Ich finde es nur sehr schade, dass die Vielfalt in den Weinregalen und auf den Weinkarten so klein ist, wo es doch ein so großes Spektrum an Winzern, Rebsorten, Traditionen, Regionen, Kellertechniken usw. gibt. Und deshalb – quasi um Sie zu inspirieren – stelle ich Ihnen heute einen Wein vor, der nicht im Durchschnitt der Weinregale liegt: Er kommt aus Österreich, aus dem Burgenland. Genauer: vom Neusiedlersee. Er wurde im Betonei vergoren und ist ein Cuvée aus rotem Traminer, Gewürztraminer und gelbem Traminer – mit dem Jahrgang 2014.

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Kleine Wanderlust – barfuß gestampft – unfiltriert – ungeschwefelt – Spontangärung – Weingut Bernhard Völker

Guten Abend,

und gleich noch einen unfiltrierten, ungeschwefelten und spontan vergorenen Wein, nach dem Fledermauswein vor zwei Tagen. Diesmal ein Roter: Ein Verschnitt aus Regent und Dornfelder. Barfuß gestampft. Krass.

Kleine Wanderlust
Kleine Wanderlust

Diesmal habe ich ihn kellerkühl und frisch geöffnet getrunken, beim nächsten Mal werde ich ihn, so wie es vom Winzer (Weingut Bernhard Völker) auch empfohlen wird, mehrere Tage (!) dekantieren.

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Fledermauswein – Guano – spontan vergoren – umgeschwefelt – unfiltriert – Weingut und Weinkellerei Bernhard Völker

Grüß Gott,

heute will ich mit Ihnen einen ganz außergewöhnlichen Frankenwein besprechen. Wobei sowohl die Arbeit im Weinberg, die Arbeit im Keller, als auch das Ergebnis in der Flasche alles andere als üblich sind.

Der „Fledermauswein“ heißt so, weil die Reben mit Federmausexkrementen (Guano) gedüngt werden – von regionalen Fledermauskolonien. Außerdem wohnen im Weinberg, in einer Hütte, Fledermäuse. Und ein Teil des Kaufpreises geht an den LBV, der sich nicht nur um Vögel, sondern auch um Fledermäuse kümmert.

Fledermaus 2015 im Glas
Fledermaus 2015

Vom Winzer (Völker Wein) wurde der Fledermauswein (Verschnitt, also Cuvée, aus Müller-Thurgau und Silvaner) dann spontan vergoren, das heißt, es wurde keine Hefe zugesetzt und die Gärung somit dem Zufall überlassen, und ungeschwefelt sowie unfiltriert abgefüllt. Außerdem durfte der Wein auf der Gärhefe liegen bleiben, ähnlich wie man es von der Loire kennt. Dort heißen solche Weine sur lie. Weiterlesen