Villa Maria NEW ZEALAND Sauvignon Blanc 2016 Organic

Schönen Sonntagabend,

wenn ich an Weinbau in der sogenannten neuen Welt denke, fallen mir zuerst Südafrika, Australien, Argentinien, USA und vielleicht Chile ein. Zugegebenermaßen habe ich Neuseeland irgendwie normal nicht auf dem Schirm … zu unrecht, wie unser heutiger Wein zeigt, der mir freundlicherweise von Herrn Miles Zornig von der Tanja Klein Public Relations GmbH kostenfrei zur Verkostung zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke. Der Wein ist vom Weingut Villa Maria, das 1961 gegründet wurde.

Ich mag Sauvignon Blanc recht gerne. Üblicherweise ist diese Rebsorte sehr frisch und spitz mit einem Bukett von Limette, grünem Gras und Stachelbeere. Wenn auch nicht verwandt doch halbwegs ähnlich zur Scheurebe. Der heutige Sauvignon Blanc unterscheidet sich zu diesem typischen Bild etwas, da er mehr exotisch-gelbe Aromen hat. Ein neues Sauvignon Blanc-Bukett, das ich heute kennenlernen durfte. Wirklich faszinierend!

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2014er Schloß Rattey Eikspon PHOENIX

Guten Abend,

in einigen meiner Beiträge habe ich schon erwähnt, dass es im hohen Norden Deutschlands, in Mecklenburg-Vorpommern, ein ziemlich kleines Weinbaugebiet gibt: den Mecklenburger Landwein. Bei unserem heutigen Wein wurde die relativ neu gezüchtete Rebsorte Phoenix im Eichenfass ausgebaut. Da auf Landweinen jedoch nicht angegeben sein darf, dass sie im Fass ausgebaut wurden, wird dieser Wein unter dem Eigennamen „Eikspon“ vertrieben.

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Weingut Wengerter Spätburgunder Blanc de Noir – Weißer Wein aus blauen Trauben

Guten Tag,

es stellt sich ja für viele Menschen immer wieder die Frage, welchen Wein man zu welchen Speisen servieren oder trinken soll. Manche Regeln sind wohlbekannt und einfach zu handhaben, wie etwa

  • dunkles Fleisch und kräftiger Käse mit dunklem Rotwein,
  • heller Fisch mit säurebetontem Weißwein,
  • Süßspeisen mit edelsüßen Tropfen,
  • sehr würziger Käse (wie Blauschimmel) mit trockenem, aufgespritetem Südwein und
  • helles Fleisch (wie Hähnchen) mit hellem Rotwein oder rundem Weißwein.

Diese Liste ließe sich noch um einiges fortsetzen. Dennoch gibt es manchmal Fragen, die nicht so leicht zu beantworten sind. Welchen Wein trinkt man z. B. zu einem sehr milden Käse? Oder was macht man, wenn man nur einen Wein für mehrere Gänge servieren will, die obigen Regeln bezüglich der verschiedenen Gänge aber gänzlich verschiedene Weine vorschlagen? Im letzten Fall kann man natürlich versuchen einen sehr, sehr hellen Roten oder einen sehr, sehr dunklen Weißen zu finden – quasi als Allrounder. Oder man serviert einen Rosé oder Rotling. Für den sehr milden Käse würde der sehr helle Rote wahrscheinlich auch passen.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, die leider (noch!) nicht so bekannt ist, aber, wie ich finde, dafür sehr elegant die Vorzüge von Rot- und Weißwein zu vereinen weiß: der Blanc de Noir. Blanc de Noir (frz.: Schwarz aus Weiß)-Weine werden aus Rotweintrauben (also aus blauen Trauben) gekeltert – jedoch wie Weißweine. Das heißt, der Winzer lässt den Most nicht auf der Schale liegen, sodass keine Farbpigmente in den Wein gelangen.

Blanc de Noir-Weine verschmelzen förmlich die sanfte Stärke von Rot- mit der luftigen Leichtigkeit der Weißweine. Einen Wein, der genau diese Symbiose zweier Welten schafft, stelle ich Ihnen heute vor. Zuvor bedanke ich mich jedoch herzlich bei Frau Beate Kettner vom Weingut Wengerter, die mir freundlicherweise den heutigen Wein kostenlos zur Verkostung zur Verfügung gestellt hat!

Blanc de Noir Weingut Wengerter

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Weingut Wengerter Winzers Winter Glühwein

Grüß Gott!

Heutzutage geht die Weihnachtszeit offiziell bis zum ersten Sonntag nach Dreikönig, also bis Anfang Januar. Das war aber nicht immer so: Früher ging sie nämlich bis Maria-Lichtmess, das ist am 2. Februar, also heute. Auch wenn es wahrscheinlich nicht viele machen, ist es dennoch OK, bis zu Maria-Lichtmess den Christbaum und die Weihnachtsdeko stehen zu lassen – man sollte nur die Kerzen nicht mehr anzünden bzw. die elektrischen Lichter nicht mehr anschalten.

Ich möchte das frühere offizielle Ende der Weihnachtszeit nutzen, Ihnen einen Glühwein vorzustellen, der mir freundlicherweise von Frau Beate Kettner vom Weingut Wengerter kostenlos zur Verkostung zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke! Außerdem denke ich, dass es bei 2 °C – die hatte es gestern bei uns – auch durchaus angenehm ist, eine Tasse heißen Glühwein zu genießen.

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Weinlaubenhof KRACHER Burgenland Nummer 6 Trockenbeerenauslese 2008

Grüß Gott,

wie Sie, wenn Sie meinen Blog regelmäßig und aufmerksam lesen, sicherlich wissen, habe ich keine Lieblingsart von Wein. Ich bevorzuge weder ein Land, eine Region, einen Winzer, eine Rebsorte, noch einen Anbau- oder Ausbaustil. Wobei es natürlich schon Weine gibt, die eine gewisse und teils große Vorfreude bei mir auslösen, wie zum Beispiel der heutige Wein: eine Trockenbeerenauslese aus dem Burgenland.

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REGENT 2015 OBERSCHWAPPACH

Frohe Weihnachten,

heute stelle ich Ihnen den Wein vor, den ich zur Weihnachtsgans getrunken habe: einen Regent aus Oberschwappach. Ich werde ab und zu gefragt, ob man lieber bekannte Namen/Weingüter/Rebsorten kaufen soll oder lieber auf kleine, unbekannte Winzer und Weine zurückgreifen soll. Die Antwort ist ganz klar: Es kommt darauf an. Wenn ich Gäste habe und ich deren Weingeschmack nicht 100%ig kenne, dann nehme ich einen bekannten Wein von einem bekannten Weingut. Da mache ich wenig falsch. Und ich gehe auch nicht das Risiko ein, dass der Wein nichts taugt … Allerdings zahlt man vielleicht auch das größere Marketing eines bekannteren Weingutes mit. Und die Wahrscheinlichkeit etwas Außergewöhnliches (im eigentlichen Wortsinn) zu finden, ist natürlich bei bekannten Marken klein, da diese ja möglichst jedem liegen sollen. Bei kleinen Weingütern, unbekannten Rebsorten zahlt man im Mittel weniger, allerdings ist das Risiko einen Fehlkauf zu machen natürlich auch größer. Aber ebenso die Chance einen wirklichen Glücksgriff zu machen und etwas Besonderes zu finden. Von dem Regent hier, der von einem kleinen Weinbauern kommt, war ich zum Beispiel sehr überrascht.

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