Sonnenlinie „Echt Baden“ – Baden Fruchtig Rotling

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangenen Tagen habe ich Ihnen aus dem Weinpaket des Badischen Winzerkellers schon einen Spätburgunder und einen Spätburgunder Weißherbst vorgestellt. Ein Weißherbst ist ja, wie ich in dem entsprechenden Beitrag erklärt habe, ein besonderer Rosé – hat also eine rosa Farbe. Auch ein Rotling ist ein rosafarbener Wein, der allerdings ganz anders hergestellt wird. Es werden dafür weder nur blaue Trauben verwendet (wie für den Rosé), noch wird Weißwein und Rotwein gemischt. Bei einem Rotling werden Weißwein- und Rotweintrauben gemeinsam vinifiziert. Die Idee dabei ist die einer Legierung: Der Winzer will aus beiden Welten – der des Weißweins und der des Rotweins – das jeweils Beste miteinander verbinden. Und quasi automatisch wird der Wein rosafarbig. Und wenn der Kellermeister die Rebsorten mit Bedacht wählt, wird die Farbe oftmals sehr schön – wie bei dem Wein des Badischen Winzerkellers, den ich Ihnen heute vorstellen darf und der mir freundlicherweise vom Badischen Winzerkeller kostenlos zur Verkostung zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke!

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WOLLERSHEIM WINERY Dry Riesling (Wisconsin, USA)

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Guten Tag,

Riesling ist nicht nur DIE deutsche Rebsorte schlechthin, er zählt auch zu den absoluten Spitzenrebsorten dieser Welt. Da wundert es nicht, wenn inzwischen auf der ganzen Welt Riesling nicht nur getrunken, sondern auch angebaut wird. Die beiden Pole, wie Riesling in Deutschland bekannt ist, sind meiner Meinung nach die steinige, würzige, trockene Variante – zum Beispiel von der Mosel – und die liebliche, fruchtige Ananas-Version – zum Beispiel aus dem Rheingau. Rieslingweine aus weiter entfernten Ländern lassen dieses Typische des deutschen Rieslings manchmal nicht so stark erkennen. Heute will ich Ihnen aber einen Riesling aus Wisconsin (USA) zeigen, der wirklich den Charakter eines (deutschen) Rieslings in sich trägt!

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Rosenmuskateller 2015 HOFKELLEREI WILLI & GERLINDE WALCH, Tramin an der Weinstraße

Schönen Sonntag liebe Leserinnen und Leser,

es ist mir eine große Freude, heute einmal mehr die Verkostungseindrücke eines Rosenmuskatellers präsentieren zu dürfen. Diese Mutation des Muskatellers mit ihren roten Beeren und roséfarbenen Weinen schafft es, die Blumen-Honig-Mandarine-Vielfalt der Muskatellerrebe mit den typischen tiefen Rotweinaromen von Leder und Wald zu vereinen.

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Villa Maria NEW ZEALAND Sauvignon Blanc 2016 Organic

Schönen Sonntagabend,

wenn ich an Weinbau in der sogenannten neuen Welt denke, fallen mir zuerst Südafrika, Australien, Argentinien, USA und vielleicht Chile ein. Zugegebenermaßen habe ich Neuseeland irgendwie normal nicht auf dem Schirm … zu unrecht, wie unser heutiger Wein zeigt, der mir freundlicherweise von Herrn Miles Zornig von der Tanja Klein Public Relations GmbH kostenfrei zur Verkostung zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke. Der Wein ist vom Weingut Villa Maria, das 1961 gegründet wurde.

Ich mag Sauvignon Blanc recht gerne. Üblicherweise ist diese Rebsorte sehr frisch und spitz mit einem Bukett von Limette, grünem Gras und Stachelbeere. Wenn auch nicht verwandt doch halbwegs ähnlich zur Scheurebe. Der heutige Sauvignon Blanc unterscheidet sich zu diesem typischen Bild etwas, da er mehr exotisch-gelbe Aromen hat. Ein neues Sauvignon Blanc-Bukett, das ich heute kennenlernen durfte. Wirklich faszinierend!

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Weingut Wengerter Spätburgunder Blanc de Noir – Weißer Wein aus blauen Trauben

Guten Tag,

es stellt sich ja für viele Menschen immer wieder die Frage, welchen Wein man zu welchen Speisen servieren oder trinken soll. Manche Regeln sind wohlbekannt und einfach zu handhaben, wie etwa

  • dunkles Fleisch und kräftiger Käse mit dunklem Rotwein,
  • heller Fisch mit säurebetontem Weißwein,
  • Süßspeisen mit edelsüßen Tropfen,
  • sehr würziger Käse (wie Blauschimmel) mit trockenem, aufgespritetem Südwein und
  • helles Fleisch (wie Hähnchen) mit hellem Rotwein oder rundem Weißwein.

Diese Liste ließe sich noch um einiges fortsetzen. Dennoch gibt es manchmal Fragen, die nicht so leicht zu beantworten sind. Welchen Wein trinkt man z. B. zu einem sehr milden Käse? Oder was macht man, wenn man nur einen Wein für mehrere Gänge servieren will, die obigen Regeln bezüglich der verschiedenen Gänge aber gänzlich verschiedene Weine vorschlagen? Im letzten Fall kann man natürlich versuchen einen sehr, sehr hellen Roten oder einen sehr, sehr dunklen Weißen zu finden – quasi als Allrounder. Oder man serviert einen Rosé oder Rotling. Für den sehr milden Käse würde der sehr helle Rote wahrscheinlich auch passen.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, die leider (noch!) nicht so bekannt ist, aber, wie ich finde, dafür sehr elegant die Vorzüge von Rot- und Weißwein zu vereinen weiß: der Blanc de Noir. Blanc de Noir (frz.: Schwarz aus Weiß)-Weine werden aus Rotweintrauben (also aus blauen Trauben) gekeltert – jedoch wie Weißweine. Das heißt, der Winzer lässt den Most nicht auf der Schale liegen, sodass keine Farbpigmente in den Wein gelangen.

Blanc de Noir-Weine verschmelzen förmlich die sanfte Stärke von Rot- mit der luftigen Leichtigkeit der Weißweine. Einen Wein, der genau diese Symbiose zweier Welten schafft, stelle ich Ihnen heute vor. Zuvor bedanke ich mich jedoch herzlich bei Frau Beate Kettner vom Weingut Wengerter, die mir freundlicherweise den heutigen Wein kostenlos zur Verkostung zur Verfügung gestellt hat!

Blanc de Noir Weingut Wengerter

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Weinlaubenhof KRACHER Burgenland Nummer 6 Trockenbeerenauslese 2008

Grüß Gott,

wie Sie, wenn Sie meinen Blog regelmäßig und aufmerksam lesen, sicherlich wissen, habe ich keine Lieblingsart von Wein. Ich bevorzuge weder ein Land, eine Region, einen Winzer, eine Rebsorte, noch einen Anbau- oder Ausbaustil. Wobei es natürlich schon Weine gibt, die eine gewisse und teils große Vorfreude bei mir auslösen, wie zum Beispiel der heutige Wein: eine Trockenbeerenauslese aus dem Burgenland.

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