Back to our future – Deutsche Weinentdeckungsgesellschaft

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Abend,

wenn Sie meinem Blog schon länger folgen, wissen Sie, dass ich jedes Jahr einen Karton Wein der Deutschen Weinentdeckungsgesellschaft bekomme, weil ich diesen quasi im Abo gekauft habe (Red light!, Keschde unn Monnlä, Gipfelstürmer, Liebesheirat). Falls Sie meinem Blog noch nicht folgen, wäre es jetzt eine ideale Gelegenheit, damit anzufangen – denn jede Gelegenheit dazu ist ideal ;-) . Zurück zum Thema: Was das für ein Wein ist, den ich in meinem Abo bekomme, weiß ich allerdings erst, wenn ich den Karton öffne – ein bisschen wie Weihnachten also. Der Wein, den ich Ihnen heute vorstellen möchte, ist ein „Virtueller gemischter Satz“ – das soll heißen, dass die Rebstöcke von verschiedenen Rebsorten nicht – wie es in einem echten gemischten Satz üblich wäre – durcheinander im Weinberg stehen, sondern in eigenen Weingärten, aber in der gleichen Lage. Außerdem sind die Trauben innerhalb einer Woche gelesen, was ähnlich dem gemischten Satz ist, bei dem die Trauben ja gleichzeitig gelesen werden, auch wenn sie von verschieden Rebsorten stammen … mit der Konsequenz, dass manche vielleicht noch nicht reif sind, während andere vielleicht schon etwas drüber sind. Kommen Sie doch mit mir mit und lassen Sie uns gemeinsam diesen Wein entdecken.

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Weinprobe im Südpfalzweinberg 2018, Teil 2

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

heute will ich Ihnen vom zweiten Teil der kulinarischen Weinprobe im Südpfalzweinberg berichten, von der eigentlichen Weinprobe und dem zugehörigen Essen. Die Weinprobe an sich bestand aus acht Weinen, natürlich alle aus historischen Rebsorten vom weißen Räuschling bis zur Mohrenkönigin, vom grünen Adelfränkisch bis zum Grünfränkisch, vom schwarzen König bis zum mittelgroßen roten Veltliner.

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Weinprobe im Südpfalzweinberg 2018, Teil 1

Guten Tag,

am 29. September 2018 war – wie jedes Jahr – Michaeli, also mein Namenstag. Aber da war noch etwas … etwas ganz Besonderes: die kulinarische Weinprobe im Südpfalzweinberg. Wäre ich egoistisch, würde ich nicht darüber berichten, damit nicht noch mehr Weinliebhaber einen Run auf die eh schon raren Karten starten. Da ich aber nicht egoistisch bin und darüber hinaus das Projekt „Rebsortenarchiv“ im Südpfalzweinberg sehr unterstützenswert finde, berichte ich hier gerne von der Weinprobe und dem Drumherum mit einem einleitenden Beitrag. Wenn ich damit etwas Mund-zu-Mund-Propaganda für eine gute Sache machen kann, freut mich das umso mehr.

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TESCH RIESLING UNPLUGGED® 🍐 trocken 2017

Grüß Gott,

wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich kein großer Fan von Mainstream-Weinen bin. Weine sollen meiner Meinung nach Charakter haben. Ich will die Rebsorte, die Handwerkskunst des Winzers, das Terroir, den Jahrgang, eben alles schmecken, spüren, riechen, fühlen. Wenn ich mir das Video von Tesch zum UNPLUGGED® anschaue, denke ich, dass das genau mein Wein ist. Die Philosophie hinter dem heutigen Wein, der mir freundlicherweise kostenlos zum Verkosten und zum Bloggen vom Weingut TESCH zur Verfügung gestellt wurde, wofür ich mich ❤️-lich bedanke, ist nämlich genau die: Es wird nichts geschönt, nichts verschnitten, der Wein ist durchgegoren, sodass keine Restsüße Gefälligkeit vermittelt. Der Riesling ist rein und roh – und das ist mutig. Aber Mut wird belohnt, denn dieser Mut hat hier etwas Geniales geboren: einen richtig krassen Riesling.

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